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Seidenmalerei

 

Was ist eigentlich Seide?

 

Seide - Seidenarten - ist der feine Faden, mit dem sich die Seidenraupe einspinnt. Die geschlüpften Raupen spinnen sich nach einer Lebensdauer von etwa 29 bis 38 Tagen und einer viermaligen Häutung in einem Zeitraum von etwa 30 Tagen in einer Hülle aus feinen Endlosfasern (Filamente) ein, in der sie sich zu Puppen verwandeln. In dieser Zeit vervielfachen sie ihr Gewicht und ihre Größe. Diese sogenannte Filamente entstehen aus einer farblosen, flüssigen Masse, die die Raupen aus Drüsen auf ihrem Kopf absondern, und die sofort an der Luft erstarrt. Im daraus hergestellten Kokon verwandelt sich die Raupe zur Puppe und schlüpft ca. 20 Tage später als Falter. Dieser durch die einzigartigen Spinndrüsen der Raupe hergestellte Faden ist zugleich der feinste und festeste natürliche Faden der Welt. Seide ist eine Eiweißfaser, die in ihrem Aufbau der menschlichen Haut gleicht. Seide beinhaltet vier Aminosäuren: Alanin, Glycin, Serin und Tyrosin. Zusammengehalten werden diese Stoffe durch eine Art Kleber: Sericin. Die durchschnittlich 33 Tage alten Raupen benötigen etwa 4 Tage, um einen Kokon zu weben, in dem sie 20 Tage verbringen würden, wenn da nicht der Mensch wäre, der nach der wertvollen Seide trachtet........ Da die geschlüpften Raupen ihre Kokons auffressen würden, werden die Raupen mittels Dampf oder heißem Wasser abgetötet. Dann kann man den fast 4km langen Faden abwickeln. Über die Hälfte der rund 55000 Tonnen Rohseide, die jährlich produziert wird, stammen aus China.

Meist wird der Spinnfaden von zwei Faltern zur Seidenherstellung verarbeitet:

1. Maulbeerseide

2. Tussahseide (Wildseide)

Was macht Seide so wertvoll?

Seide ist bekannt für ihren einzigartigen Glanz. Durch diesen Glanz kommen die Farben besonders zur Geltung. Das ist jedoch nicht alles, was Seide so wertvoll macht, vielmehr sind es auch ihre körper- und sinnesfreundlichen Eigenschaften. Seide ist wegen ihrer sehr feinen und glatten Faserstruktur sehr angenehm auf der Haut. In ihrem chemischen Aufbau ist Seide der menschlichen Haut sehr ähnlich und kann daher auch von Allergikern problemlos getragen werden. Seide besteht aus Eiweißen. Seide gleicht Temperaturen aus - sie besitzt eine optimale Isolationsfähigkeit - sie wärmt bei Kälte und kühlt bei Hitze. Dank ihrer Geschmeidigkeit ist Seide eine ideale Unterwäsche. Seide hält trocken, denn sie kann etwa 30% ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Sie nimmt Körperschweiß gut auf und läßt die Haut atmen. Dank der glatten Oberfläche ist Seide schmutzabweisend und relativ unempfindlich gegen Gerüche. Seide ist knitterarm und reißfest.

Wissenswertes über die Seide!

Folgende Eigenschaften zeichnen die Seide aus:

· geringe Dichte, so ist sie leicht und bequem

· hohe Formbeständigkeit

· isoliert sehr gut, im Winter warm / im Sommer kühl

· stärkste bekannte Naturfaser

· schimmert und glänzt

· nimmt Farbstoffe sehr gut auf (Seidenmalerei, Färben)

· außer in Punkto Pflege ist Seide wohl einer der angenehmsten Faserstoffe der Welt

 

 

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